Guaglione

Autoren: Nisa (Text) – Giuseppe Fanciulli (Musik)

Ursprüngliche Interpreten: Aurelio Fierro und Grazia Gresi

Dieses Lied, das im Jahr 1956 das Festival di Napoli gewann, gehört zu den Juwelen der komischen Tradition der neapolitanischen Volksmusik. Die von Fierro gesungene Version gilt als die authentische, sie war sechs Wochen lang in den Charts und die in jenem Jahr am zweithäufigsten verkaufte Single.
Aus dem Erfolg ging ein gleichnamiger Film hervor, in dem Claudio Villa (für den das Stück ursprünglich gedacht war, die Plattenfirma lehnte ihn jedoch ab), das Lied sang; 1958 entstand ein Sequel (Non sono più guaglione). In kurzer Zeit wurde Guaglione zu einem internationalen Standard: in Frankreich dank Dalida, mit dem Titel Bambino, ebenso in den Vereinigten Staaten, wo Dean Martin es als The Man Who Plays the Mandolino einspielte, außerdem in Dänemark, Schweden und Österreich, wo der Erfolg Udo Jürgens (Peppino) zu verdanken war, vor allem aber in Finnland. Dort gab es zwischen 1957 und 2010 die meisten Aufnahmen (Polka varjoselta kujalta).

1958 schuf Pererez Prado eine Instrumentalversion im Mambo-Rhythmus, die 1995 durch eine Werbesport bekannt wurde und in Irland und England auf dem ersten Platz landete. Seitdem wurde das Stück als Erkennungsmelodie eines beliebten Videospiels und einer Fernsehshow verwendet, die einer der größten kommerziellen Erfolge von Disney war.

Guaglione
Zusatzinformation
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Anno 2014-12-23
Artista Aurelio Fierro
Album Best Hits
Casa discografica JB Production CH